Was ist die Geschichte des Superplastifizierers?
Oct 22, 2024
Wann wurden Fließmittel erstmals in Beton eingesetzt?
Die Geschichte der Superverflüssiger reicht bis in die 1930er Jahre zurück, als Zusatzstoffe auf Ligninsulfonatbasis eingeführt wurden, um die Verarbeitbarkeit von Beton zu verbessern. Diese frühen Zusatzstoffe hatten jedoch Einschränkungen hinsichtlich der Reduzierung des Wassergehalts und der Erhöhung der Betonfestigkeit. In den 1960er Jahren entstand die erste Generation synthetischer Fließmittel auf Basis sulfonierter Melamin-Formaldehyd-Harze und sulfonierter Naphthalin-Formaldehyd-Kondensate. Diese verbesserten die Verarbeitbarkeit erheblich und reduzierten den Wassergehalt, allerdings war ihre Leistung bei hohen Temperaturen immer noch eingeschränkt und es gab Kompatibilitätsprobleme mit anderen Additiven. Eine dritte Generation, die in den 1980er Jahren eingeführt wurde, basierte auf Polycarboxylatethern (PCEs). Diese Zusatzstoffe übertrafen frühere Generationen und ermöglichten eine stärkere Reduzierung des Wassergehalts bei gleichzeitiger Verbesserung der Verarbeitbarkeit und Festigkeit.
Warum sind PCEs besser als andere Fließmittel?
PCEs sind hocheffizient und mit anderen Zusatzstoffen kompatibel, wodurch sie für verschiedene Beton- und Trockenmörtelanwendungen geeignet sind. Ihre Funktion besteht darin, dass sie an Zementpartikeloberflächen adsorbieren und so einen sterischen Hinderungseffekt erzeugen, der die Aggregation verhindert. Dies verbessert die Verteilung der Zementpartikel und reduziert den Wasserbedarf für die gewünschte Verarbeitbarkeit. Das Ergebnis ist eine dichtere, kompaktere Beton- oder Trockenmörtelmischung, die zu einer verbesserten Festigkeit, Haltbarkeit und verringerten Durchlässigkeit führt.
Wofür werden PCEs verwendet?
PCE werden häufig bei der Herstellung von Transportbeton, selbstverdichtendem Beton und Fertigbeton sowie in Trockenmörteln wie Selbstnivellierern, Fließestrichen und Fugenmörteln eingesetzt. Sie werden auch in dekorativem Beton verwendet, der ein hohes Maß an Verarbeitbarkeit und Fließfähigkeit erfordert.
Was sind die Vorteile von PCEs?
Borida bietet die TZ-Serie an, ein weit verbreitetes Polycarboxylatether-Additiv für die Herstellung von Hochleistungsbeton und Trockenmörtel. Im Vergleich zu herkömmlichen Fließmitteln erfordert die TZ-Serie eine bis zu zehnmal geringere Dosierung und kürzere Mischzeiten. Im Gegensatz zu Superweichmachern auf Melamin- oder Naphthalinbasis geben PCEs weder Formaldehyd noch Ammoniak an die Umwelt ab.
Der niedrige Wassergehalt und die daraus resultierende höhere Festigkeit von Beton sparen nicht nur Wasser bei der Herstellung, sondern ermöglichen auch dünnere Bauteile, was zu Materialeinsparungen und Nachhaltigkeit beiträgt.
Wie erreicht man das richtige Fließmaßprofil?
Um das richtige Setzmaß im Beton zu erreichen, müssen mehrere Faktoren abgewogen werden. Beim Ausgießen sollte es leicht fließen, sich gut ausgleichen und dabei eine ausreichende Viskosität beibehalten, um eine Entmischung zu verhindern. Unterschiedliche Anwendungen erfordern unterschiedliche Fließmaßprofile. Beispielsweise ist eine wasserreduzierende ViscoCrete-Sorte ideal für Materialien, die vor der Strukturierung gut fließen müssen, um Risse und Schrumpfung zu minimieren. Für Beton, der im Laufe der Zeit ein gleichmäßiges Fließen erfordert, ist ein ausbreitstabiles ViscoCrete vorzuziehen. Wenn ein längerer Fluss mit hoher Viskosität nach dem Gießen erforderlich ist, wäre das absetzungsregulierende ViscoCrete geeignet. Um festzustellen, welches Borida ViscoCrete für Ihre Anwendung am besten geeignet ist, lesen Sie die Leitfäden im Anhang.
