Was sind die Fehler bei der Verwendung von Betonzusatzmitteln?
Jan 03, 2025

Derzeit kämpfen viele Betonmischanlagen darum, die Festigkeit ihres Betons zu verbessern. In einem hart umkämpften Marktumfeld stehen sie vor dem Dilemma, ob sie die Kosten erhöhen und den Gewinn senken sollen, um die Festigkeit des Betons zu verbessern.
Durch eingehende Untersuchungen und Analysen wurde festgestellt, dass die meisten dieser Mischanlagen weit verbreiteten Missverständnissen hinsichtlich der Verwendung von Betonzusatzmitteln unterliegen, wie im Folgenden näher erläutert:
01. Kostengünstige Zusatzmittel kaufen
Aufgrund des harten Wettbewerbs auf dem Markt kontrollieren Mischanlagen die Rohstoffkosten sehr streng. Ihr Ziel ist es, Rohstoffe zu möglichst niedrigen Preisen einzukaufen, und das gilt auch für Betonzusatzmittel. Wenn Mischanlagen den Preis von Zusatzmitteln unter Druck setzen, sind Hersteller von Zusatzmitteln gezwungen, das Qualitätsniveau zu senken. Typischerweise legen Mischbetriebe in ihren Beschaffungsverträgen selten klare Akzeptanzstandards für Zusatzstoffe fest. Auch wenn Standards skizziert werden, basieren diese häufig auf nationalen Standards, die in der Regel die erforderliche Mindestqualität darstellen. Wenn Lieferanten von Zusatzmitteln den Zuschlag für Ausschreibungen zu niedrigen Preisen erhalten, ist die Qualität der gelieferten Zusatzmittel daher oft mangelhaft, erfüllt kaum nationale Standards und erfüllt nicht die funktionalen Anforderungen von Mischanlagen.
02. Begrenzung der Dosierung von Zusatzmitteln
Die Entscheidungsebene in Mischanlagen kontrolliert die Kosten für die Mischungsgestaltung streng und legt sogar Grenzwerte für den Zementgehalt und die Dosierung der Zusatzmittel fest. Dies führt dazu, dass die technischen Abteilungen bei der Gestaltung der Mischungsverhältnisse nur ungern die von den Entscheidungsträgern festgelegte maximale Dosierung der Zusatzmittel überschreiten.
03. Mangelnde Qualitätsüberwachung und Probemischungsprüfung für Zusatzmittel
Derzeit führen die meisten Mischanlagen bei der Ankunft nur minimale Tests auf Zusatzmittel durch und überprüfen dabei oft nur einen oder zwei technische Indikatoren wie Feststoffgehalt, Wasserreduktionsrate, Dichte und Schlammfluss. Nur sehr wenige Mischanlagen führen konkrete Probeversuche durch. In der Praxis haben wir festgestellt, dass selbst wenn die technischen Indikatoren wie Feststoffgehalt, Wasserreduktionsrate, Dichte und Schlammdurchfluss den Anforderungen entsprechen, der Beton möglicherweise immer noch nicht die beabsichtigte Wirkung der ursprünglichen Versuchsmischung erzielt. Dies bedeutet, dass der Beton möglicherweise eine unzureichende Wasserreduktion oder eine schlechte Anpassungsfähigkeit aufweist.
04. Die Auswirkungen unsachgemäßer Verwendung von Zusatzmitteln auf Betonqualität und -kosten
Aufgrund der geringeren Qualität kostengünstiger Zusatzmittel erhöhen technische Abteilungen häufig die Dosierung der Zusatzmittel, um die erforderliche Wasserreduzierung zu erreichen, was dazu führt, dass mehr Zusatzmittel minderer Qualität eingesetzt werden. Andererseits verwenden einige Mischanlagen mit besserer Qualitätskontrolle und gut verwalteten Mischungsdesignkosten hochwertigere, teurere Zusatzmittel, aber aufgrund ihrer hohen Qualität und geringeren Verwendung sinken die Stückkosten der Zusatzmittel tatsächlich. Einige Mischanlagen beschränken die Dosierung von Zusatzmitteln. In Fällen, in denen das Betonausbreitmaß nicht ausreicht, reduziert die technische Abteilung entweder den Wassergehalt von Sand und Kies oder erhöht den Wassergehalt in der Betonmischung, was direkt zu einer geringeren Betonfestigkeit führt. Technische Abteilungen mit einem ausgeprägten Qualitätsbewusstsein können als Reaktion auf einen erhöhten Wassergehalt in der Mischung die Menge an zementhaltigen Materialien entsprechend erhöhen (wobei das Wasser-Zement-Verhältnis aufrechterhalten wird), was zu einer Erhöhung der Kosten für die Konstruktion der Betonmischung führt. In Mischanlagen ist es häufig nicht möglich, die Qualität der Zusatzmittel zu überwachen oder Probemischungstests durchzuführen. Wenn die Qualität der Beimischung schwankt (nachlässt), verwendet die technische Abteilung weiterhin das ursprüngliche Mischungskonzept. Um die Anforderungen an das Betonausbreitmaß zu erfüllen, erhöht sich der tatsächliche Wassergehalt in der Mischung, was zu einem höheren Wasser-Zement-Verhältnis und einer Verringerung der Betonfestigkeit führt.
