Wofür werden Polycarboxylate verwendet?
Aug 06, 2024
Wofür werden Polycarboxylate verwendet?

Der Hochleistungs-Wasserreduzierer auf Polycarboxylatbasis ist die dritte Generation von Hochleistungs-Wasserreduzierern, die nach den herkömmlichen Wasserreduzierern wie Ligninsulfonat und den hocheffizienten Wasserreduzierern wie Produkten auf Naphthalinbasis entwickelt wurden. Es handelt sich derzeit um den fortschrittlichsten, technologisch fortschrittlichsten, vielversprechendsten und leistungsstärksten hocheffizienten Wasserreduzierer der Welt. Der Hochleistungs-Wasserreduzierer auf PC-Polycarboxylat-Basis repräsentiert die Spitzentechnologie bei Wasserreduzierern. Leistungsvergleiche mit ähnlichen inländischen und internationalen Produkten haben gezeigt, dass der PC-Polycarboxylat-basierte Hochleistungs-Wasserreduzierer hinsichtlich technischer Leistungsindikatoren und Kosteneffizienz das aktuelle internationale Spitzenniveau erreicht hat.
Leistungsmerkmale
- Niedrige Dosierung und hohe Wasserreduktionsrate: Die Wasserreduktionsrate kann bis zu 45 % betragen und eignet sich daher für die Herstellung von hochfestem und leistungsstarkem Beton.
- Minimaler Slump-Verlust: Der Setzmaßverlust von Fertigbeton beträgt weniger als 15 % in 2 Stunden, was für den Langstreckentransport und das Pumpen von gewerblichem Beton äußerst vorteilhaft ist.
- Gute Betonverarbeitbarkeit: Beton, der mit PC-Polycarboxylat-basierten Hochleistungs-Wasserreduzierern hergestellt wurde, weist selbst bei hohen Setzmaßen keine nennenswerte Entmischung oder Blutung auf und die Farbe des Betons ist gleichmäßig. Dies ist von großem Vorteil bei der Herstellung von Fließbeton, Fließbeton, selbstverdichtendem Beton und Sichtbeton. Bei Verwendung für hochwertigen Beton sorgt es für eine gute Verarbeitbarkeit und Kohäsion, sodass sich der Beton leicht mischen lässt.
- Geringe Betonschrumpfung: Es kann die Betonschrumpfung erheblich reduzieren und so die Volumenstabilität und Haltbarkeit des Betons erheblich verbessern.
- Sehr niedriger Alkaligehalt: Der Alkaligehalt ist kleiner oder gleich 0,2 %.
- Gute Produktstabilität: Bei niedrigen Temperaturen tritt keine Sedimentation oder Kristallisation auf.
- Umweltfreundlich: Das Produkt ist ungiftig und harmlos, was es zu einem grünen und umweltfreundlichen Produkt macht, das eine nachhaltige Entwicklung unterstützt.
- Gute wirtschaftliche Vorteile: Die Gesamtprojektkosten sind niedriger als bei der Verwendung anderer Produkttypen.
- Kompatibilitätsproblem: Der einzige Nachteil könnte die Kompatibilität mit anderen Zementen und zementhaltigen Materialien sein. Wasserreduzierer auf Polycarboxylatbasis gehören zu den mit Zement am wenigsten verträglichen Zusatzstoffen. Daher ist es wichtig, vor der Verwendung Kompatibilitätstests mit Zement und anderen zementhaltigen Materialien durchzuführen, um deren Leistung zu bestimmen, was ein bemerkenswerter Punkt ist.
Wirkmechanismus
Die wasserreduzierende Wirkung ist eine wichtige Rolle von Tensiden im Zementhydratationsprozess. Wasserreduzierer können den Wasserverbrauch der Einheit reduzieren, ohne die Verarbeitbarkeit des Betons zu beeinträchtigen, oder die Verarbeitbarkeit des Betons verbessern, ohne den Wasserverbrauch der Einheit zu ändern. Sie können auch beide Effekte gleichzeitig erzielen, ohne den Luftgehalt des Zusatzmittels wesentlich zu verändern. Derzeit werden bei allen Betonwasserreduzierern Tenside, insbesondere anionische Tenside, eingesetzt.
Beim Mischen von Zement und Wasser kommt es zu einer Hydratationsreaktion, bei der einige ausgeflockte Strukturen entstehen, die viel Anmachwasser einschließen, wodurch die Verarbeitbarkeit von frisch gemischtem Beton verringert wird (auch bekannt als Verarbeitbarkeit, was sich hauptsächlich auf die Fähigkeit von Frischbeton bezieht, die Gleichmäßigkeit aufrechtzuerhalten). und Kompaktheit während des Baus, wie Mischen, Transportieren und Gießen, ohne dass es zu einer Entmischung kommt). Um die erforderliche Verarbeitbarkeit während des Baus aufrechtzuerhalten, muss das Anmachwasser entsprechend erhöht werden. Durch die Erhöhung des Wassergehalts entstehen jedoch zu viele Poren in der Zementsteinstruktur, was die physikalischen und mechanischen Eigenschaften des Festbetons stark beeinträchtigt. Gelingt es, dieses eingekapselte Wasser freizusetzen, kann der Wasserverbrauch des Betons deutlich reduziert werden. Bei der Betonvorbereitung kann dieser Effekt durch Zugabe einer entsprechenden Menge Wasserreduzierer erzielt werden.
Nach der Zugabe von Wasserreduzierern zum Beton adsorbieren die hydrophoben Gruppen der Wasserreduzierer auf der Oberfläche der Zementpartikel, während die hydrophilen Gruppen zur Wasserlösung zeigen und einen Adsorptionsfilm mit einer oder mehreren Molekülschichten bilden. Aufgrund der gerichteten Adsorption von Tensiden trägt die Oberfläche kolloidaler Zementpartikel die gleiche Ladung. Unter der Wirkung einer ähnlichen Ladungsabstoßung kann das Zement-Wasser-System nicht nur in einem relativ stabilen Schwebezustand gehalten werden, sondern es kann auch die in der Anfangsphase der Zementhydratation gebildeten ausgeflockten Strukturen zerstreuen und auflösen, wodurch das darin enthaltene Wasser freigesetzt wird ausgeflockte Strukturen und das Erreichen des Zwecks der Wasserreduzierung.
Durch die Zugabe von Wasserreduzierern wird nicht nur die Verarbeitbarkeit von frisch gemischtem Beton verbessert, sondern auch das Wasser-Zement-Verhältnis im Beton deutlich reduziert, wodurch das Porenvolumen im Zementstein verringert wird, der Zementstein dichter wird und die Druckfestigkeit des Betons deutlich verbessert wird. Die Zugabe von Wasserreduzierern beeinflusst auch die Hydratationsgeschwindigkeit und die Abbindezeit des Zements, die wichtige Eigenschaften in der praktischen Anwendung sind.
