Was ist das Prinzip des Beschleunigers von Betonzusatzmitteln?

Jul 22, 2024

Schnellabbindemittel ist ein Zusatzstoff, der eine schnelle Koagulation und Aushärtung von Beton ermöglicht. Zu den Haupttypen der Schnellhärter zählen anorganische Salze und organische Substanzen. In China gebräuchliche Schnellhärter gehören zur Kategorie der anorganischen Salze. Anorganische Salz-Schnellhärter können anhand ihrer Hauptbestandteile grob in drei Haupttypen eingeteilt werden: solche, die hauptsächlich aus Natriumaluminat bestehen; solche, die aus Calciumaluminat, Calciumfluoraluminat und anderen bestehen.accelerator of concrete admixtures

Mechanismus von Schnellabbindemitteln

Nach der Zugabe von Schnellabbindemitteln zum Beton reagieren Bestandteile wie Natriumaluminat und Natriumcarbonat im Mittel schnell mit Gips in der alkalischen Zementlösung unter Bildung von Natriumsulfat. Diese Reaktion neutralisiert die verzögernde Wirkung von Gips, sodass Calciumaluminatmineralien schnell hydratisieren und ihre Hydratationsprodukte in der Lösung ausfällen können. Darüber hinaus tragen Bestandteile wie Tonerdezement, Kalk und Calciumsulfat in Schnellabbindemitteln zur Bildung von Calciumaluminathydrat und sekundären Gipskristallen mit sehr geringer Löslichkeit bei. Diese Maßnahmen führen zusammen zu einer schnellen Koagulation von Zementbeton. Schnellabbindende Mittel werden vor allem bei Spritzbeton- oder Mörtelprojekten für Minenschächte, Eisenbahntunnel, Aquädukte, Tiefbauwerke und Ankerbefestigungen eingesetzt.

In praktischen Anwendungen werden zur Verbesserung der Arbeitsqualität, zur Materialeinsparung und zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen häufig Schnellabbindemittel in Kombination mit Wasserreduzierern eingesetzt.

Verzögerungsmittel

Verzögerer sind Zusatzstoffe, die die Abbindezeit von Beton verlängern. Zu den wichtigsten Arten von Verzögerungsmitteln gehören:

MelasseverzögererMelasseverzögerer werden aus mit Kalk behandelten Zuckerraffinierungsrückständen gewonnen und bestehen hauptsächlich aus Kalziumzuckern wie Rohrzucker-Kalzium. Typischerweise beträgt die Dosierung {{0}},1 % bis 0,3 % (Pulverform) der Zementmasse oder 0,2 % bis 0 0,5 % (flüssige Form), was die Abbindezeit des Betons um 2 bis 4 Stunden verlängert. Mit jeder Erhöhung der Dosierung um 0,1 % (flüssige Form) verlängert sich die Abbindezeit um ca. 1 Stunde. Wenn die Dosierung jedoch 1 % übersteigt, bleibt der Beton über einen längeren Zeitraum weich und unausgehärtet; Bei 4 % beträgt die 28-Tagesfestigkeit nur 1/10 des Rohbetons.

Hydroxycarbonsäure und ihre Salze als VerzögererDiese Kategorie von Verzögerern reicht im Allgemeinen von {{0}},03 % bis 0,10 % der Zementmasse und verlängert die Abbindezeit des Betons um 4 bis 10 Stunden. Diese Verzögerer erhöhen die Ausblutungsrate des Betons, was sich insbesondere bei Beton mit niedrigem Zementgehalt oder hohem Wasser-Zement-Verhältnis bemerkbar macht. Beim Einsatz von Luftporenbildnern können Verbesserungen erzielt werden.

Ligninsulfonat-VerzögererDiese Kategorie von Verzögerern reicht typischerweise von {{0}},2 % bis 0,3 % der Zementmasse und verlängert die Abbindezeit des Betons um 2 bis 3 Stunden.

Mechanismus der Verzögerungsmittel

Verschiedene Arten von Verzögerungsmitteln wirken über unterschiedliche Mechanismen. Im Allgemeinen wirken organische Verzögerungsmittel als Tenside, die eine starke Aktivität auf der Oberfläche von Zementpartikeln und neuen Hydratationsproduktphasen zeigen und die Zementhydratation und die Bildung einer Pastenstruktur verzögern. Anorganische Verzögerungsmittel bilden oft einen dünnen Film auf der Oberfläche von Zementpartikeln und wirken als Barriere, die die normale Zementhydratation behindert. Diese Effekte bewirken gemeinsam eine Verzögerung im Zementbeton. Die Anpassungsfähigkeit von Verzögerungsmitteln an verschiedene Zementtypen ist offensichtlich, wobei unterschiedliche Wirkungen beobachtet werden, die manchmal den erwarteten Ergebnissen widersprechen. Daher sind Probemischungen und Wirksamkeitskontrollen vor der Anwendung unbedingt erforderlich. Verzögerer werden typischerweise in Hochtemperaturbetonen, großvolumigen Betonen, pumpbaren Betonkonstruktionen und Gleitschalungsbetonen sowie in gewerblichen Betonen für den Ferntransport eingesetzt. Allerdings sollten Verzögerungsmittel nicht in Betonen verwendet werden, die bei Temperaturen unter 5 Grad hergestellt werden, in Betonen, die eine frühe Festigkeit erfordern, oder in autoklavierten Betonen.