Hochreichweite Wasserminderer Inkompatibilitäten

Dec 05, 2019

Während sich der vorherige Abschnitt auf Inkompatibilitäten aufgrund von Sulfatungleichgewichten in einfachen Zement-Fly-Asche-Mischungen ohne chemische Beimischungen konzentrierte, treten häufig zusätzliche Probleme auf, wenn ein Hochbereichswasserreduzierer (HRWR) in den Betonmischungen enthalten ist, zusammen mit anderen Beimischungen. Wie zuvor von Roberts und Taylor (2007) gezeigt, kann übermäßige Verzögerung auch durch die unsachgemäße Auswahl eines HRWR erzeugt werden; in ihrer speziellen Studie wurde eine Lignin-Kohlenhydrat-Wasser-reduzierende Beimischung verwendet.


Ein weiteres Beispiel für diesen Leistungseinfluss von HRWR ist in Abb. 9.6 zu finden, das den Unterschied in der Hydratationsreaktion in Abhängigkeit von der Auswahl des HRWR in einer Typ II/V Zement/Klasse F Fliegenasche-Mischpaste (50:50 auf Massenbasis) zeigt. Während beide HRWRs beobachtet werden, um die Verzögerung zu erhöhen, wäre die Leistung von HRWR-B aus praktischer Konkretbauweise mit ziemlicher Sicherheit inakzeptabel. HrWR-B hat nicht nur die Dauer der sogenannten "Induktionsperiode" drastisch verlängert, sondern auch die Grundform des Peaks in der Kalorimetriekurve verändert. Die Flugasche der Klasse F allein erzeugte keine Verzögerung, so dass Verzögerungen bei der Einstellzeit für eine Mischpaste ohne HRWR einfach auf einen Verdünnungseffekt zurückzuführen wären (z. B. das Mischgemisch, das nur 50 % des im Kontrollgemisch vorhandenen Zements enthält).


Die obigen Beispiele zeigen deutlich, dass die Kalorimetrie ein nützliches Werkzeug bei der Entwicklung von HVFA-Mischungen sein kann, da sie diagnostische Informationen über die Hydratationsreaktionen in der Paste liefert. So vollständig und nützlich diese Messtechnik auch ist, sie kann nicht ohne weiteres alle wichtigen Leistungsprobleme im frühen Alter von Zement-Fliegen-Asche-Mischungen wie falsche Einstellung, frühe Versteifung usw. vorhersagen. A more complete picture of how these mixtures will perform will often require additional test methods, such as modified versions of the ASTM C359 Standard Test Method for Early Stiffening of Hydraulic Cement (Mortar Method) (ASTM C359, 2013), a mini-slump test (currently under ASTM ballot), and rheometer tests based on the guidance provided in the ASTM C1749 Standard Guide for Measurement of the Rheological Properties of Hydraulic Cementitious Paste Using a Rotational Rheometer and elsewhere (ASTM C1749 , 2012; Roberts & Taylor, 2007; Tanesi, Ardani, Meininger, & Nicolaescu, 2012).